Europäische Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung fördert das Forschungsprojekt Mikroozon

CONDIAS GmbH hat zusammen mit dem Fraunhofer ISIT und GO Systemelektronik GmbH das Projekt Mikroozon beantragt. Dieses Projekt wird während des Bewilligungszeitraums 01.04.2017 bis 31.03.2020 von der Europäischen Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung mit 40,00% der tatsächlich entstehenden zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Die Zuwendung ist für die Entwicklung von Mikro-Ozongeneratoren zur Herstellung ozonisierten Wassers für Desinfektionszwecke zweckgebunden.

Projektkurzbeschreibung:

Durch Elektrolyse lassen sich Chlor oder Ozon als desinfizierende Agenzien direkt am „Point of Use“ herstellen. Üblich ist dies bereits in industriellen Anlagen und Swimming-Pools, doch auch für die Erzeugung kleiner Mengen besteht ein bedeutender Markt überall dort, wo Hygienebestimmungen die häufige Desinfektion von Geräteteilen oder Arbeitsflächen erfordern. Im Projekt MIKROOZON plant die CONDIAS GmbH die Entwicklung solcher Mikro-Ozongeneratoren basierend auf diamantbeschichteten Elektroden aus Silizium. Da die erzeugte Dosis und Verweilzeit des Ozons im Wasser stark von Massenfluss, Temperatur und Leitfähigkeit abhängen, entwickelt das Fraunhofer ISIT neben den Elektrodensubstraten einen kostengünstigen Multi-Sensorchip, der als Teil der auswechselbaren Elektrolysezelle integriert wird. Aus den Sensordaten berechnet ein von der GO Systemelektronik GmbH zu entwickelndes intelligentes Netzteil die Parameter zur Kontrolle des Elektrolyseprozesses. Konkrete Anwendungen für die Technologie sind z.B. Getränkebereiter.